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Nichtraucher-Blues

Als das Rauchverbot kam, haben viele meiner Freunde über die ohne Rauch plötzlich über-
deutlichen menschlichen und unmenschlichen Gerüche in den Kneipen lamentiert. Mir selbst fiel auf, dass man in vielen Kneipen plötzlich die Pisssteine roch, wenn jemand aufs Klo ging. So kam mir die Idee zu diesem Lied.

Außerdem steckt eine Portion bayrischer Dick-
köpfigkeit drin. Obwohl ich selbst schon lange nicht mehr rauche, macht es mich wütend, wenn so was durch ein Diktat „von oben“ geregelt wird, vor allem, wenn des Staat auch noch mit den Tabaksteuereinnahmen kalkuliert. Das ist für mich der Gipfel der Verlogenheit.

Vor langer, langer Zeit gab es in München einen Volksaufstand, weil der Bierpreis um zwei Pfennige (!) ansteigen sollte.
Aba heitzdogs lasst ma si ja leichtsam ois gfoin.

Das Pauli-Lied
Den Anstoß zu diesem Lied gab wieder mal meine Frau, wie beim Last Summer Blues. Wir hatten in der Zeitung von Frau Paulis famoser Idee der 7-Jahres-Regel zur automatischen Beendigung der Ehe gelesen, worauf mein Eheweib meinte, das fände sie gar nicht so schlecht. Ich wiederum fragte, wo da die Romantik bliebe. Die Diskussion wurde nicht zu Ende geführt. Zwei Tage später rief sie mich bei der Arbeit an und meinte, ich müsste bis zum nächsten Konzert unbedingt ein Lied darüber fertig haben. Dieses Konzert war drei Tage später, und ich habe es tatsächlich geschafft.
Es ist immer gut, wenn die Ehefrau die Fähigkeiten des Mannes hoch einschätzt.
Ganz weit fort
Bayrische Fassung von "Long time gone"

Deutscher Text von Sigi Aldenhoff
Originaltext und Musik von den Dixie Chicks  
Singen, so lange ich singen kann
Dieses Lied ist auch einer meiner Lieblinge. Text und Melodie sind sehr spontan und schnell entstanden; das Lied wurde mir sozusagen geschenkt. Das Intro hab ich  mir in Tunesien erklimpert, als ich tief im Schatten auf der Gitarre rumimprovisierte.

Manche Zuhörer sagen, in diesem Lied stecke besonders viel von mir selbst. Vermutlich haben sie nicht ganz unrecht.
Herbstlied
Das Herbstlied habe ich im Wesentlichen mit meinem damals ein Jahr alten Sohn Christian auf dem Schoß geschrieben. Es ist also schon ein älteres Lied. Aber es ist mir unter all meinen Liedern immer noch eines der liebsten. Von meinen lyrischen Texten halte ich es sogar für den besten.

Erst beim Singen habe ich bemerkt, dass das Harmonieschema dem Blues entspricht. Alles ist Blues! Allerdings verwende ich hier keine „blue notes“, da sie meiner Meinung nach zu dem Lied nicht passen.

Christian ist inzwischen erwachsen, und am liebsten spiele ich das Lied mit ihm an der zweiten Gitarre.
Breeze
Das ist eine traditionelle Jazznummer, die ich schon sehr lange liebe. Ich kenne das Stück von Papa Bue’s Viking Jazzband, die eine wunderbar ruhige, fast spröde Interpretation spielte. Alle Bands, die ich mit dem Tenorbanjo begleite, nerve ich mit diesem Stück. Wenn es dann tatsächlich erklingt, sind alle begeistert.

So lag es nahe, dass ich es für Gitarre gesetzt habe. Ganz leicht war es nicht. Original steht es in Eb, was mir aber für die Gitarre zu hoch (in mehrfacher Hinsicht!) ist. So spiele ich es in Db, denn eine Bb-Tonart muss es schon sein. Und ich schlunze natürlich, indem ich es mit Capo spiele. 
Praeludium in C-Dur von J. S. Bach
Wieder ein Fall, die Puristen um Vergebung zu bitten... also ich spiele das Stück mit Capo in
D-Dur, weil die Taylor gerade in dieser Lage so wunderschön klingt. Die gehört übrigens meinem Schwager Peter, und es ist immer ein Genuss, auf ihr zu spielen. Leider wird der traumhafte Sound über den Computer nur unzureichend wiedergegeben.

Die Transkription habe ich in jungen Jahren selbst gemacht, weil ich das Stück so mag. Kurz vor Schluss baut meine linke Hand gern selbstständig eine Verzierung ein, was die Puristen....(s.o.).   
Für einen alten Cowboy
Sehr persönliches Lied für einen Freund (Balade) 


Fotos

So, 12. August 2007
Fotos von der Eröffnung der Kemptener Festwoche
Wir spielen als Vorgruppe zur Bayern-3-Band!